„Das war die beste Ferienbetreuung, die ich bis jetzt hatte!“ sagt Faina.

Zwischen Winter und Frühling wurde unser Hof für drei Tage zum Lern-, Spiel- und Zauberort. Mit der Frühlingshexe Wilma ging es nicht um „so funktioniert Natur“, sondern um: Was passiert, wenn ich es selbst mache?

Am ersten Tag wurde gemischt, gefärbt und experimentiert. Aus Roter Beete, Spinat und Zwiebelschalen entstanden Farben, aus Leinsamen und Haferflocken seltsame, schleimige „Tränke“. Vieles war neu – und genau das war der Punkt. Anfassen, testen, auch mal danebenliegen.

Am zweiten Tag wurde es konkreter.
Die Kinder waren draußen unterwegs, haben Kräuter gesammelt und direkt verarbeitet. Plötzlich hatte das, was da wächst, einen Sinn: Es wurde zu Limonade, zu Kräuterbutter, zu etwas, das man gemeinsam isst. Und damit zu etwas, das man sich merkt.

Am dritten Tag kam alles zusammen.
Am Feuer wurde gekocht, probiert, gelacht. Stockbrot, Kräuterbutter, selbstgemachte Getränke – nichts Kompliziertes, aber alles selbst gemacht. Und genau darin liegt die Stärke.

Was uns besonders aufgefallen ist:
Die Kinder bewegen sich danach anders über den Hof. Sie erkennen Pflanzen wieder, sie fragen nach, sie probieren aus. Aus „Das ist ein Garten“ wird „Das kann ich nutzen“.

Die Geschichte rund um die Frühlingshexe ist dabei nur der Einstieg.
Sie öffnet die Tür – aber dahinter passiert etwas sehr Konkretes: 

Selbstwirksamkeit, praktische Fähigkeiten und ein echtes Verständnis dafür, wo Dinge herkommen.

Für uns zeigt sich hier, was der Hof leisten kann:
Ein Ort sein, an dem Lernen nicht nach Lernen aussieht – aber hängen bleibt.

Und für die Kinder?
Offensichtlich ein Ort, an den sie wiederkommen wollen.