Wer die Ackerperlen ausmacht
Die Menschen hinter Ackerperlen bringen ganz unterschiedliche Geschichten, Erfahrungen und Talente mit. Was uns verbindet, ist die Freude daran, Neues zu entdecken, Dinge auszuprobieren und gemeinsam zu gestalten.
Dabei interessieren uns besonders die Zwischenräume: zwischen Stadt und Land, zwischen Wissen und Erfahrung, zwischen Mensch und Natur. Dort entstehen oft die spannendsten Fragen, die überraschendsten Begegnungen und die besten Ideen.
Auf dem Acker, in unseren Umweltbildungsangeboten und im Vereinsleben bringen wir unterschiedliche Perspektiven zusammen. Manche von uns kommen aus der Wissenschaft, andere aus der Landwirtschaft, der Bildung, dem Handwerk oder ganz anderen Bereichen. Gemeinsam gestalten wir einen Ort, an dem Lernen, Arbeiten und Leben miteinander verbunden sind.
Das Ackerperlen Team
Petra ist Lebenskünstlerin, Soziologin und die Gründerin der „Ackerperlen“. Sie hat viele Jahre als Journalistin und Autorin fürs Fernsehen gearbeitet – unter anderem für die NDR Talk Show – und malt, wenn ihr die Zeit bleibt, leidenschaftlich gern großformatige Bilder. Ihr Motto: Das Leben ist zu kurz für Kompromisse. Und so hat sie 2015 nach einer Reise rund um die Welt ihr Leben auf den Kopf gestellt und den kleinen und feinen Obst- und Gemüsebaubetrieb „Ackerperlen“ gegründet. Als Mutter zweier Söhne sind ihr eine nachhaltige Zukunft, eine gesunde Umwelt und ein wertschätzendes Umfeld ein besonderes Anliegen – Ziele, für die auch der 2024 gegründete „Ackerperlen e.V.“ steht und dessen Co-Vorsitz sie übernommen hat.
Mona ist Ackerperle der ersten Stunde. Sie war eine der ersten WWOOFerinnen und hat den Aufbau von den „Ackerperlen“ von Anfang an mitgestaltet. Die ausgebildete Meeresbiologin interessiert sich für alles, was fleucht und kreucht und ist unser Mastermind bei der Umstellung auf Permakultur. Seit Jahren ist sie aktiv in der Kinder-Umweltbildung, weswegen ihr unser Umweltbildungsprogramm ein Herzensprojekt ist. In ihrer Freizeit klettert sie auf höchste Berge, stürzt sich zu jeder Jahreszeit in die Fluten und ein Halbmarathon ist nur ein leichte Aufwärm-Übung für sie. Zusammen mit Petra ist sie Vorsitzende des „Ackerperlen e.V.“.
Piet ist Papa, Koch und Tausendsassa. Der gebürtige Hamburger brennt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und hat sich seit einigen Jahren der Permakultur verschrieben. Bei uns ist er zusammen mit Mona verantwortlich für unser Umweltbildungsprogramm. Aber er macht sich auch gerne die Hände schmutzig, hilft als Farmer oder Baumeister – eigentlich ist Piet ein Multifunktionswerkzeug. Er liebt Fahrradfahren, Klettern und Lakritze und macht mit Mona und Petra den Vorstand des „Ackerperlen e.V.“ komplett.
Anna ist am glücklichsten, wenn viele Kinder um sie herumwuseln. Bei uns übernimmt die Kulturwissenschaftlerin, die auch leidenschaftlich gern schreibt, die lokale Umweltbildung. Hier lauscht Anna gemeinsam mit den Kindern der Sprache des Gartens und sucht nach Geschichten, die in Blättern und Böden verborgen liegen. Dabei schafft sie Raum zum Ausprobieren, Entdecken und manchmal auch dafür, den Trubel der Welt für eine Weile zu vergessen. Anna kocht leidenschaftlich gern Suppen mit ganz vielen Kräutern und verbringt im Sommer keinen Tag, ohne ins Wasser zu springen.
Leon ist Gärtner, Agrarwissenschaftler und leidenschaftlicher Möglichmacher. Als gelernter Gemüsebau-Gärtner mit Studium der Ökologischen Agrarwissenschaften kümmert er sich bei uns um den „Perlenacker“ – und darum, dass dort nicht nur Gemüse, sondern auch Wissen wächst. Wenn Leon nicht gerade Beete plant oder über Bodenleben spricht, klettert er am liebsten auf Bäume. Sein Lieblingstier ist der Tapir, seine Lieblingsfarbe meistens grün (manchmal blau) – und sein Lieblingsgemüse? Ganz klar: Stangensellerie.
Vanessa lebt mit ihrer Familie auf dem Wasser und fühlt sich draußen am wohlsten – im Garten, auf dem Acker, im Wald oder auf der Wiese. Als Gartentherapeutin begleitet sie bei den Ackerperlen das Nature Journaling und lädt dazu ein, die Natur aufmerksam zu beobachten und kreativ festzuhalten. Natur- und Umweltschutz begleiten sie seit ihrer Pfadfinder*innenzeit. Und ihre liebste Gaming-Figur? Natürlich die Waldläuferin.
Sally ist die eigentliche Chefin auf der Gärtnerei und überwacht als CoS (Chief of Security) das alltägliche Geschehen in unserer Gärtnerei. Die Thüringer Waldziege sorgt für Recht und Ordnung. Zugleich ist sie auch für gute Laune, Spaß und Schabernack zuständig und ist eine Verfechterin der veganen Ernährung. Zu ihren täglichen Aufgaben gehören die Bekämpfung der Brombeer-Verwucherung und die Verkostung der unterschiedlichen Kräuter und Wildpflanzen. Ihr Lieblingsfilm ist übrigens „Die Ziege“ von Sherif El Bendary.
Anni unterstützt als CoC (Chief of Cuteness) Sally in ihren vielfältigen Aufgaben, zugleich sorgt sie mit ihrem puscheligen Fell und ihrer Niedlichkeit für Herzerwärmung und Liebesgefühle, so dass sich alle Besucher*innen, Helfer*innen und Unterstützer*innen von guter Laune geflutet fühlen. In ihrer Freizeit spielt Anni, die ebenfalls eine Thüringer Waldziege ist, gerne Pflanzen-Memory und Scharade.
Verliebt? Du kannst gerne für beide Ziegen Patenschaften übernehmen. Guckst du hier.
Unser bunter Hühnerhaufen ist gleich für zwei Bereiche verantwortlich. Sie sind das DoOS und das DoEP (Department of Organic Sanitation und Department of Egg Production) und somit für die Verwertung anfallender organischer Bio-Reste verantwortlich und für die Eierproduktion zuständig. Hahn Kevin ist zugleich Beschützer seiner Hühnerdamen und Wächter über die Tageszeit. Unsere Hühner sind für Mehlwürmer auf Pizza, ausgedehnte Sonnenbäder und ein selbstbestimmtes Leben.
Unsere Laufenten sind die Park Ranger des Projekts. Sie kümmern sich um unsere schützenswerten Pflanzen und nehmen sich der Nacktschnecken an, die sie in unermüdlichem Einsatz aufspüren und vernichten. Sie leisten ein wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Gärtnerei, obgleich sie sich nicht vegetarisch ernähren. Sie lieben Routinen und hassen Aufregung. Sie sind gegen die Vogelgrippe, gegen Entenbraten, haben aber gegen Himbeeren gar nichts einzuwenden.
Denise wird immer eine Ackerperle ehrenhalber bleiben. Von 2020 bis 2022 hat sie nicht nur maßgeblich den Umstieg auf Permakultur angeschoben, ohne ihre Begeisterung, ihren Rat und ihre Expertise wäre es nicht möglich gewesen, die „Ackerperlen“ zu erhalten. Auch wenn sie sich inzwischen leider anderen Projekten zugewandt hat, bleibt sie eine Ackerperle der Herzen.

